Dienstag, 28. Februar 2017

Unter anderem ein Zwingenregal

Leider habe ich auf dem Blog einen verspäteten Start in 2017 und mein persönliches Ziel von einem Post im Monat damit verfehlt. Zum Glück schaffe ich gerade noch so den Februar...
In meiner Werkstatt hat vieles noch keinen richtigen Platz und besonders die Schraubzwingen sind ohne vernünftige Aufbewahrung sehr anstrengend. Nach einigen Überlegungen habe ich mich für die folgende Variante entschieden.




So gefällt es mir sehr gut und praktisch ist es auch noch. Am anderen Ende der Hobelbank habe bzw. hatte ich eine schöne freie Wand und habe dort eine "Aufbewahrungswand" installiert. Verwendet habe ich Plattenmaterial mit Anleimern.
 


Der Hocker meines Sohnes hat leider einen unschönen Riss entwickelt. Diesen habe ich mit einem "Schmetterling" aus Ebenholz gesichert. Das war sehr filigrane Arbeit, noch sehr ungewohnt nach der Bauphase.  


In der neuen Werkstatt habe ich deutlich öfter Besuch als in der alten, ich habe also einen gesteigerten Bedarf an Sitzgelegenheiten. Aus diversen Quellen habe ich mehrere Hocker bekommen welche mir funktionell sehr gut gefallen haben, optisch teilweise gar nicht. bei zweien dieser Hocker habe ich die Sitzfläche mit Eiche, wie ich hoffe, aufgewertet.

 
 
Ein leider sehr schleppend laufendes Projekt ist meine Werkstatt-Türe. Zum Glück hatte ich neulich fachkundigen Besuch und die Bänder sind jetzt eingebohrt. Vielen Dank Johannes!



Sonntag, 25. Dezember 2016

Neue Werkstatt - erste Resultate

das Jahr neigt sich dem Ende zu, wir haben den Einzug in das neue Haus geschafft und ich kann wieder häufiger in die Werkstatt. Für den Werkstattboden habe ich mir Sockelleisten hergestellt. Diese sind natürlich auch aus Eiche haben eine Fase angearbeitet bekommen. Ich bin noch nicht ganz fertig mit verlegen, aber so einiges muss seinen festen Platz erst noch erhalten, daher könnte das auch noch dauern.



Meine Rapid habe ich etwas ausgebaut, eventuell mache ich dazu mal einen gesonderten Beitrag. Für die vielen Hinweise und Ratschläge nochmal ein dickes Dankeschön an Johannes. Mit deutlich breiterer und längerer Auflage, mit Alulineal und Absaughaube bringt sie nun deutlich bessere Resultate.


Es fehlt noch eine Tür von der Garage zur Werkstatt. Ich habe damit begonnen die Rahmen auszuhobeln und die Füllungen zu verleimen. Die Türe ist hoffentlich bald fertig, da mich die bisherige Teppich-Lösung sehr sehr nervt.



An der Fertigstellung der Türe haben mich die vielen "Nebenkriegsschauplätze" abgehalten. Unter anderem brauchten wir auf die schnelle einen Brennholz-Unterstand und eine schnelle Lösung für die Messer-Aufbewahrung. Da die Schubladen-Kästen noch gefehlt haben und ich unnötiges Schleifen verhindern wollte habe ich kurzerhand eine Provisorium gebaut.
 
 

In der alten Werkstatt war der Boden leicht abschüssig, daher haben die Hölzer unter der Hobelbank nicht mehr richtig gepasst. Jetzt habe ich neue aus leicht gestockter Buche und bin sehr zufrieden mit der Arbeitsergonomie.


Durch die deutlich vergrößerte Raumhöhe kann ich nun auch lange Teile senkrecht stellen und ich habe meine vorhandene Lochwand (Teil 1; Teil 2) etwas höher angebracht. So komme ich noch schneller an mein Zubehör.


Meinen Werkzeugschrank habe ich auch umgezogen. Er wird wieder an der Wand hängen, davor baue ich aber noch einen Unterschrank und bis es so weit ist, wird er auf diesen Schränken stehen bleiben:


Die Warterei auf den Weihnachtsmann hat meinem Sohn dieses Jahr nicht gefallen und er hat beschlossen mit Papa ein Fahrzeug zu bauen. Die Spezifikation haben wir während der Entstehungsphase mehrfach geändert. Aus einem ursprünglich geplanten Auto wurde ein Traktor mit Kofferraum und Anhänger.


Sonntag, 27. November 2016

Werkstattboden

Endlich ist es geschafft. Meine neue Werkstatt habe ich vor einigen Tagen bezogen. Vor dem Einzug musst ich noch den Boden verlegen, der Heizungsbauer war spät dran und so hatte ich bis zum Vortag des Umzuges zu tun. Im ersten Schritt musste ich den Raum freiräumen, die Werkstatt wurde während des Bauens als Vorratskammer missbraucht.


Unter den Boden habe ich eine Dampfsperre und eine Trittschallmatte aus Kork gelegt. Kork wurde mir empfohlen, da dieser Dauerbelastungen besser verträgt. Wir werden sehen.


Der Eichenboden gefällt mir sehr gut und einige Stimmen haben schon gewisse Vergleiche mit Wohnzimmern gezogen. Ich kann das verstehen.




Die ersten Maschinen sind auch schon da und ich habe bereits mit der Produktion von Sockelleisten begonnen. Diese sind natürlich in leeren Räumen wesentlich besser zu verlegen. Der Zeitplan wollte dies aber nicht so...




Montag, 31. Oktober 2016

Neue Werkstatt - neue Fensterbänke

Endlich ist es soweit - unser Hausbau ist weit fortgeschritten und ich gedenke meine neue Werkstatt bald zu beziehen. Die ersten Holzarbeiten habe ich bereits begonnen und habe alle Fenster mit Fensterbänken aus Eiche ausgestattet. Für meine Holztreppe und die Werkstatt-Türe habe ich mir Eichenholz trocknen lassen.


Aus diesem Qualitätsvorrat habe ich mich für die Fensterbänke bedient. Das Holz ist sehr schön zu bearbeiten. In der alten Werkstatt habe ich mir ein paar Bretter besäumt und ausgehobelt. Mit der Raubank habe ich noch einige Rattermarken entfernt.





Die Unterseite habe ich auf Empfehlung eines Experten eingeschlitzt, damit verliert das Holz etwas Kraft um sich zu werfen. Den Fensteranschluss habe ich größzügig gefast um einen Kontakt mit den Rahmenbefestigungen zu vermeiden. 



Das exakte Einpassen der Fensterbänke habe ich direkt in der neuen Werkstatt vorgenommen. Nach dem Kappschnitt habe ich die Fasen nachgefräst und die Enden geölt.



Die Fensterbänke habe ich eingeklebt und sie sind mittlerweile eingeputzt. Ich bin sehr zufrieden, sie halten bombenfest und werden sicherlich lange halten.



Freitag, 30. September 2016

Kleiner Tisch aus Robinie

In unserem Schuppen stand ein alter Couchtisch mit einem Metallfuß. Wir benutzen diesen als Abstellfläche für Blumentöpfe da die Platte optisch nicht mehr zu gebrauchen war. Meine Frau hatte die Idee daraus einen kleinen Beistelltisch für die Terrasse zu machen und hat bei mir eine Platte bestellt. Die Abstellfläche sollte groß genug sein für Grillgut und Grillwerkzeug.


Wir haben uns für Robinie entschieden. Ein Reststück war mir etwas zu schmal und ich habe noch einen Streifen dazwischen geleimt. Robinie habe ich bisher noch nie verarbeitet, der Geruch gefällt mir nicht.


Nach dem Verleimen erfolgt der Schliff und der Zuschnitt der Enden. Die Waldkante darf bleiben, meine Frau wollte das so. Robinie lässt sich grundsätzlich schön bearbeiten, das Werkzeug sollte nur scharf sein, wie eigentlich bei jedem Holz.



Der Tisch hat noch einige Lagen spezielles Öl für Gartenmöbel erhalten. Ich bin schon sehr gespannt wie sich der Tisch beim Grillen schlägt und hoffe noch auf die ein oder andere Chance in diesem Jahr.